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Gesund essen

Ausgewogen und gut

Eine wichtige Basis für den Erhalt der Gesundheit ist eine ausgewogene Ernährung, ohne überflüssige und schädliche Substanzen, die den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt.

Lebenswichtige Nährstoffe findet man in:

  • frischem, saisonalen und regionalen Obst, Früchten und Gemüse, das schonend zubereitet wird, damit die Nährstoffe erhalten bleiben.
  • Vollkornprodukten ohne viel Fett und mit reichlich Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen
  • Milch und Milcherzeugnissen mit niedrigem Fettgehalt. Diese liefern Calcium und hochwertiges Eiweiß.
  • fettarmem Fleisch und Wurst für die Versorgung mit Eiweiß, Eisen und Vitaminen der B-Gruppe.
  • Seefisch, der Jod und wichtige Omega-3-Fettsäuren enthält.
  • hochwertigen Fetten, die mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten.

Trinken Sie viel!

Außerdem sollte man beachten, dass man täglich ausreichende Mengen an Flüssigkeit zu sich nimmt:

  • mindestens 1,5 Liter Wasser
  • verdünnte Obst- oder Gemüsesäfte
  • Kräutertees

Die Lebensmittelpyramide

Die Lebensmittelpyramide stellt eine ausgewogene Mischkost dar, welche eine ausreichende Zufuhr von Energie sowie von lebensnotwendigen Nähr- und Schutzstoffen gewährleistet und maßgeblich zu unserem Wohlbefinden beiträgt.
Lebensmittel der unteren Pyramidenebenen sollen in größeren, solche der oberen Ebenen hingegen in kleineren Mengen gegessen werden. Alle Nahrungsmittel sind erlaubt. Wichtig ist, dass sie möglichst abwechslungsreich und vorzugsweise saisongerecht aus den einzelnen Pyramidenebenen gewählt sowie schonend verarbeitet und zubereitet werden.

Mangel trotz Überfluss

Nie war das Angebot an Nahrungsmitteln in den Industriestaaten so groß wie heute. Gleichzeitig ist die Bedeutung der Ernährung für unsere Gesundheit und Lebenserwartung wissenschaftlich vielfach belegt.
Dennoch sind ernährungsbedingte Gesundheitsstörungen häufig. Viele Menschen leiden an übergewicht und daraus resultierenden Folgeerkrankungen. Anderen fehlt es an lebenswichtigen Nährstoffen. Das Robert-Koch-Institut in Berlin ermittelte im Rahmen einer Untersuchung zum „Ernährungsverhalten der Deutschen“, dass viele junge Frauen an Eisen-Mangel leiden, ein Viertel der Deutschen zu wenig Calcium zu sich nimmt, 90 Prozent der Frauen und 80 Prozent der Männer nicht die Mindestmenge an Vitamin D erreicht. Außerdem besteht bei vielen Deutschen eine unzureichende Aufnahme von Folsäure und Jod.
Meist sind die Ursachen für eine suboptimale Versorgung mit Mineralstoffen oder Vitaminen bei den Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zu suchen. Die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln vernichtet Nährstoffe. Raffinierter Zucker, Weißmehl und Obst-Konserven enthalten kaum die Hälfte der Nähr- und Ballaststoffe, die in den natürlichen Ausgangsprodukten zu finden sind. Wer sich vorwiegend von stark weiterverarbeiteten Lebensmitteln ernährt und wenig frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte isst, kann nicht von einer optimalen Versorgung ausgehen. Hinzu kommt der Verlust von Vitaminen und Mineralien durch unreife Ernte, Transport, Lagerung und Zubereitung im Haushalt. Heute sind ganzjährig alle Lebensmittel verfügbar. Doch trotz der Vielfalt führen festgefahrene Gewohnheiten dazu, dass Menschen sich einseitig ernähren. Sie wählen ihre Lebensmittel beispielsweise nicht nach der Jahreszeit aus.

Publikationen

  • NL 2012 September/Oktober - Vitaminversorgung in Deutschland
  • Newsletter 2012 Juli/August - Im Alter hoch hinaus
  • Newsletter 2012 Mai/Juni - Schmerzmittel sinnvoll ergänzen
  • Newsletter 2012 März/April - Älter werden bei bester Gesundheit?
  • Newsletter Januar/Februar 2012 - Sonne auf die Haut – Wonne für den ganzen Körper
  • Newsletter November/Dezember 2011 - Gut gewappnet durch den Winter
  • Newsletter September/Oktober 2011 - Zivilisationskrankheit ADHS
  • Newsletter Juli/August 2011 - Spannende Frage: Magnesium nur ein Entspannungs-Mineral?
  • Newsletter Mai/Juni 2011 - Nicht nur Haut und Knochen profitieren von Vitamin D
  • Newsletter März/April 2011 - Arzneimittel allein sind nicht alles
  • Newsletter Januar/Februar 2011 - Kieselerde, bzw. Silicium, relevante Vitalstoffe für HHN
  • Newsletter November/Dezember 2010 - Nahrungsergänzungsmittel (NEM) in der öffentlichen Diskussion
  • Newsletter September/Oktober 2010 - Vitalstoffe für vitalen Nachwuchs – wie die Ernährung die Fruchtbarkeit beeinflusst
  • Newsletter Juli/August 2010 - B-Vitamine unterstützen Denk- und Sprachfähigkeiten/Schwerpunktthema Omega-3
  • Newsletter Mai/Juni 2010 - Lebenselexier Magnesium – Bioverfügbarkeit von Magnesium-Verbindungen
  • Newsletter März/April 2010 - Kein Durchblick im Diätendschungel? Sport & Übergewicht
  • Newsletter Januar/Februar 2010 - Vitalstoffe gegen Stress?  – Fit bleiben unter Druck
  • Newsletter Dezember 2009 - Optimale Versorgung in der Schwangerschaft
  • Newsletter Oktober/November 2009 - Vitalstoffe – aber sicher!
  • Newsletter September 2009 - Antioxidantien bei Entzündungserkrankungen
  • Newsletter Juli/August 2009 - Immer älter, immer fitter?
  • Newsletter Mai/Juni 2009 - Brand-aktuell: Sonnenschutzvitamine
  • Newsletter März/April 2009 - Arbeitswelt und Ernährung: Eher reichlich, weniger reichhaltig
  • Newsletter Januar/Februar 2009 - Diät und Vitalstoffe: Ernährung nach Plan – ohne Vitaminverlust
  • Newsletter November/Dezember 2008
  • Newsletter Oktober 2008
  • Newsletter September 2008
  • Newsletter Juli/August 2008
  • Newsletter Juni 2008
  • Newsletter Mai 2008
  • Newsletter April 2008