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Lebenselixier Magnesium

Magnesium – das unterschätzte Mineral. Neben Sauerstoff, Wasserstoff, Kohlenstoff, Calium, Calcium und Eisen gehört Magnesium zu den zehn wichtigsten Elementen, die der Mensch zum Leben braucht. Es ist an über 300 verschiedenen enzymatischen Vorgängen im Körper maßgeblich beteiligt und für unseren Energiestoffwechsel schlichtweg unverzichtbar.

Dennoch wurde in der "Nationalen Verzehrstudie" festgestellt, dass jeder vierte Deutsche mit Magnesium unterversorgt ist. Besonders betroffen sind alte und pflegebedürftige Menschen mit einem veränderten Stoffwechsel und möglicher Fehlernährung. Aber auch Stress, Diabetes, chronische Nierenerkrankungen, Schwangerschaften, bestimmte Medikamente und starkes Schwitzen (etwa beim Sport) können einen Mangel hervorrufen.

Zwischen 24 und 28 Gramm sind durchschnittlich in unserem Körper enthalten, über die Hälfte davon ist wie ein Mineral-Depot in den Knochen gespeichert und sorgt für ein gesundes Skelett. Weitere 40 Prozent findet man im Gewebe, der Rest ist im Plasma, im Magen-Darm-Sekret, in der Hirnflüssigkeit, im Speichel und in der Gallenflüssigkeit enthalten.

Fehlt Magnesium, kann es zu Wadenkrämpfen kommen. Grund: Der Vitalstoff ist für das reibungslose Funktionieren der Muskulatur zuständig. Dass Wadenkrämpfe so häufig aus-gerechnet in der Nacht zur Qual werden, liegt an natürlichen Schwankungen des Magnesi-umspiegels: Die Konzentration des Minerals im Blut sinkt in den frühen Morgenstunden ab. Eine Unterversorgung macht sich daher am ehesten zu diesem Zeitpunkt bemerkbar.

Wadenkrämpfe sollten als schmerzhaftes Warnzeichen für einen möglichen Magnesium-Mangel ernst genommen werden. Denn ein chronisches Defizit dieses Minerals kann die Knochengesundheit beeinträchtigen, die Stress-Toleranz und Belastungsfähigkeit herabsetzen und Erschöpfungszustände hervorrufen. Viele Frauen leiden zudem unter stärkeren Menstruationsbeschwerden wie dem prämenstruellen Syndrom. Eine gesunde, also abwechslungsreiche und möglichst pflanzenreiche Ernährung kann Abhilfe schaffen. Darüber hinaus sollte über eine Supplementierung nachgedacht werden. Welche Magnesium-Verbindung das gewählte Präparat enthält, ist dabei nebensächlich. Wichtiger ist, dass man auf eine empfohlene Tagesdosis von 300 bis 400 Milligramm Magnesium kommt.

Übrigens: Magnesium-Mangel kann eine Ursache für den weit verbreiteten Heißhunger auf Schokolade sein – denn Kakao enthält besonders viel von dem wertvollen Entspannungsmineral. Sollten Sie sich also zu den "Schokoholikern" zählen, denken Sie in Zukunft auch an Magnesium.

Dr. Andreas Erber
Vorstand GIVE e.V.

Es kommt nicht allein auf die Menge an – Bioverfügbarkeit von Magnesium-Verbindungen

Prof. Dr. med. Oliver Tobolski

Ohne Magnesium läuft so gut wie nichts in unserem Stoffwechsel. Der Mikronährstoff ist an der Aktivierung nahezu aller Energiestoffwechsel-Enzyme beteiligt und wirkt als Coenzym oder Cofaktor bei über dreihundert Enzymen des Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsels mit. Außerdem ist Magnesium wichtig für die Aufrechterhaltung der Durchlässigkeit und der Stabilität von Zellmembranen und wird für die Erregungsübertragung von Nerven auf die Muskulatur sowie für die Muskelkontraktion benötigt.

Seiner Bedeutung entsprechend kommt das Leichtmetall fast überall im menschlichen Organismus vor. Der ganz überwiegende Teil findet sich innerhalb der Zellen. Insgesamt enthält der Körper eines Erwachsenen circa 25 Gramm Magnesium, das meiste davon in den Knochen, wo es mit für einen stabilen Aufbau sorgt. Etwa 40 Prozent findet man im Gewebe, ungefähr ein Prozent ist im Extra-Zellulärraum (Blut, Gehirnflüssigkeit, Magen-Darm-Sekret, Galle, Speichel) enthalten. Aus den Knochen wird Magnesium nur sehr langsam abgegeben, sie werden deshalb auch als Langzeitdepot bezeichnet. Im Gegensatz dazu befindet sich der kleinere Teil des gesamten Körpermagnesiums als so genanntes schnelles Depot in den Organen und in der glatten Muskulatur. Weil die Menge des Magnesiums im Blut mit nur etwa einem Prozent sehr gering ist, müssen die schnellen Depots, also die Muskulatur, ständig Magnesium zur Verfügung stellen. Kommt es zu Defiziten, dann machen sie sich akut – das heißt: schmerzhaft – auch zuerst in der Muskulatur bemerkbar.

Ursache dafür können Stressbedingungen oder ein erhöhter Energieumsatz sein, dann wird Magnesium vermehrt aus den Zellen oder bei latenter Übersäuerung aus den Knochen freigesetzt. Mängel im Bestand sind deshalb nicht unmittelbar durch verminderte Konzentrationen im Serum nachweisbar, erhöhte Serumwerte können sogar ein latentes Defizit überdecken und sind somit nur bedingt aussagekräftig. Normalerweise wird Magnesium im Serum oder Liquor, in den Erythrozyten und im Urin bestimmt. Messungen in kernhaltigen Zellen wie Leukozyten sind routinemäßig nicht üblich.

Die Serumkonzentration unterliegt einem täglichen Zyklus mit hohen Werten am Abend und abfallenden in der Nacht. Dauerhaft sinken die Werte erst dann ab, wenn der Magnesiumspeicher erschöpft ist. In diesem Fall kann man von einem sicheren Mangel ausgehen, der unter Umständen schon längere Zeit besteht. Entsprechend lange dauert es, solche Defizite wieder abzubauen, wie zahlreiche Studien belegen; eine Supplementierung bewirkt erst nach etwa drei bis vier Wochen messbare klinische oder physiologische Effekte in den Zellen.

Verwertung
Magnesium wird mit der Nahrung aufgenommen, zum Teil auch mit Mineralwässern. (Aus zu einer Mahlzeit getrunkenem Wasser wird wesentlich mehr davon verwertet.) Der Grund dafür könnte in einer längeren Darmpassage liegen1. Die Resorption von Magnesium erfolgt hauptsächlich im Dünndarm – zu 30 bis 55 Prozent. Der Rest wird mit dem Stuhl wieder ausgeschieden. Wie viel von dem Mikronährstoff aufgenommen wird, hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Der Prozentsatz kann höher sein, wenn der Körper schlecht damit versorgt ist, umgekehrt kann bei einem Überangebot die Resorptionsrate fallen. Die Verwertung ist aus verdünnten Lösungen besser als aus konzentrierten, deshalb empfiehlt man auch Sportlern, Magnesiumpräparate in einem Liter Flüssigkeit aufzulösen und diesen schluckweise über mehrere Stunden zu trinken. Auch Lebensalter, körperliche Aktivität, Flüssigkeitsaufnahme, Beweglichkeit des Darms, Passagezeit des Darminhalts und Wechselwirkungen mit anderen Nahrungsbestandteilen beeinflussen die Verwertungsrate. So können fettreiche Speisen oder verschiedene Nahrungsinhaltsstoffe wie Phosphat, Phytat oder Oxalat die Magnesium-Resorption deutlich verringern. Auch ein hoher Anteil an Ballaststoffen in der Nahrung schränkt die Bioverfügbarkeit ein, weil sich dabei schlecht absorbierbare Magnesium-Komplexe bilden können. Weitere Faktoren, die sich ungünstig auf die Aufnahme auswirken sind Alkohol, Kaffee, Konservierungsstoffe, bestimmte Medikamente sowie Calcium und Eisen. Lactose dagegen fördert die Resorption.

Magnesium-Präparate
Magnesium wird als Nahrungsergänzungsmittel in unterschiedlicher Form angeboten, zum Beispiel als Karbonat, Aspartat oder Citrat. Für den Verbraucher stellt sich damit die Frage, welches Präparat vom Körper besser aufgenommen wird.

Die einfachste Magnesium-Verbindung, das Oxid, hat auch den höchsten Gewichtsanteil an Magnesium. Damit es resorbiert werden kann, muss jedoch – wie bei Karbonat auch – ausreichend Magensäure vorhanden sein. Ganz allgemein wird Magnesium in Verbindung mit schwachen Säuren wie Citrat eher im sauren Magenmilieu gelöst und resorbiert, während dies für Basen wie Magnesium-Oxid überwiegend im alkalischen Darmmilieu erfolgt. Solche anorganischen Magnesium-Verbindungen werden relativ langsam aufgenommen, das heißt: über einen Zeitraum von bis zu drei Tagen. Im Unterschied dazu werden bestimmte organische Salze des Leichtmetalls (wie Citrat) innerhalb von Stunden resorbiert. Sie sind damit zwar schneller verwertbar, hinsichtlich der grundsätzlichen Verfügbarkeit gibt es allerdings keine nennenswerten Unterschiede zwischen den verschiedenen Verbindungen. Um den Magnesium-Status messbar zu verbessern, muss die Zufuhr ohnehin über mehrere Wochen deutlich erhöht werden, unabhängig davon, in welcher Form der Mineralstoff eingenommen wird2.

Quellen:
(1) Sabatier M et al.; Meal effect on magnesium bioavailability from mineral water in healthy women, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 75, No. 1, 65-71, January 2002
(2) Golf S; Magnesium – Bioverfügbarkeit von organischen und anorganischen Verbindungen; Pharmazeutische Zeitung 7/2009, 40-42

Was tun bei Muskelkrämpfen? Kann Magnesium helfen?

Fragen an Prof. Dr. med. Frank C. Mooren, Abteilung Sportmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Herr Professor Mooren, wie äußert sich ein Muskelkrampf, wodurch ist er gekennzeichnet?
Bei einem Krampf handelt es sich um akutes, unfreiwilliges und mit unter Umständen starken, stichartigen Schmerzen verbundenes Zusammenziehen eines Muskels, der sich dabei verhärtet. Der Krampf kann wenige Sekunden bis mehrere Minuten anhalten, bis er sich wieder löst. Es ist nur begrenzt möglich, darauf Einfluss zu nehmen. Auch Entspannungsübungen haben nicht immer Erfolg.

Welche Muskeln sind denn meistens von Krämpfen betroffen? Gibt es auch typische Zeiten dafür?
Die bekanntesten und häufigsten Krämpfe betreffen die Wadenmuskulatur und treten nachts ein. Es können aber auch andere Muskeln betroffen sein, zum Beispiel am Hals oder an der Schulter.

Wie häufig sind solche Beschwerden?
Man schätzt, dass bis zu vierzig Prozent aller Deutschen gelegentlich unter Krämpfen und Verspannungen leiden, vor allem unter Wadenkrämpfen. Die Neigung dazu steigt mit zunehmendem Alter an. Auch während einer Schwangerschaft und unter dem Einfluss bestimmter Medikamente treten Krämpfe häufiger auf. Man schätzt außerdem, dass bis zur Hälfte aller Sportler (besonders Ausdauersportler) einen relativen Magnesium-Mangel aufweisen, der sich auch mehr oder weniger deutlich bemerkbar macht.

Was passiert genau bei einem Muskel- beziehungsweise Wadenkrampf?
Dem Krampf liegt eine erhöhte Erregbarkeit der den Muskel versorgenden Nervenfasern zugrunde, die zu spontanen Aktivitäten führt. Zunächst sind es nur einzelne Muskelfasern, die sich zusammenziehen, was ein Muskelzittern zur Folge hat. Es wird oftmals kaum wahrgenommen. Wenn es sich verstärkt und immer mehr Fasern beteiligt sind, krampft am Ende der komplette Muskel.

Und wo liegen die Ursachen für Muskel-/Wadenkrämpfe?
Muskelkrämpfe können sehr unterschiedliche Gründe haben. Oft sind sie harmlos, sehr gerne treten die Beschwerden nach körperlicher Überanstrengung auf, insbesondere beim Sport. Krämpfe können aber auch Anzeichen für schwerwiegendere Erkrankungen sein, wie zum Beispiel Polyneuropathien, endokrine Erkrankungen oder Myopathien (Muskelerkrankungen). Krämpfe von Fußsohlen und Waden ohne sportliche Aktivität sind allerdings häufig auch ein Hinweis auf einen Magnesium-Mangel. Dieser ist auch eine mögliche Ursache für nächtliche Beinkrämpfe, weil die Magnesium-Konzentration im Serum tageszeitlichen Schwankungen unterliegt und in der Nacht am niedrigsten ist.

Warum wird eigentlich bei Muskelkrämpfen Magnesium eingesetzt, wie wirkt es?
Es ist an der motorischen Endplatte ein natürlicher Calcium-Antagonist, wo die Erregung der Nervenfaser auf den Muskel übertragen wird. Unter Stress werden die Zellmembranen durchlässiger, und Magnesium wird verstärkt aus der Zelle ausgeschwemmt. Im Gegenzug kommt Calcium hinein. Die erhöhte Calcium-Konzentration hat eine gesteigerte Erregbarkeit zur Folge. Magnesium stabilisiert das Ruhepotential erregbarer Zellen, das heißt von Muskel- und Nervenzellen. Man dosiert bis zu 360 Milligramm pro Tag.

Und wie effizient ist Magnesium bei Muskelkrämpfen?
Es gibt zahlreiche Hinweise auf eine Wirkung bei Muskelkrämpfen, vor allem belegen vielfache Erfahrungen die Wirksamkeit. Die Studienlage ist jedoch leider nicht immer so eindeutig. Das kann verschiedene Gründe haben, wie zum Beispiel die Dauer der Anwendung. Aufgrund der guten Verträglichkeit, insbesondere auch bei Risikogruppen wie beispielsweise Schwangeren, ist ein Therapieversuch aber immer sinnvoll; ernsthafte Nebenwirkungen sind bei guter Nierenfunktion praktisch nicht zu erwarten.

Ursachen und Symptome von Magnesium-Mangel

Den Mikronährstoff Magnesium nehmen wir vor allem mit pflanzlichen Nahrungsmitteln auf. Wie viel davon noch in den Speisen enthalten ist, hängt jedoch auch von der Zubereitung und anderen Faktoren ab. Lange gekochte Gerichte beispielsweise verlieren einen Teil ihres Magnesiums, weil es im Kochwasser verloren geht. Vollkornprodukte enthalten mehr Magnesium als Nahrungsmittel aus dem üblichen hochreinen Weißmehl. Verringert ist der Gehalt auch in vielen Fertiggerichten und in Fast Food, wobei oft ein hoher Fettgehalt die Verwertung des Minerals erschwert. Entsprechend einseitige Ernährung – auch bei Senioren! – führt deshalb häufig zu Magnesium-Defiziten. Ein weiterer Faktor ist der abnehmende Magnesium-Gehalt vieler für unsere Ernährung wichtigen Pflanzen im Laufe der letzten Jahrzehnte.

Magnesium wird – wie andere Mineralstoffe – auch mit dem Schweiß ausgeschieden. Wer sich dauerhaft körperlich anstrengt und beispielsweise schweißtreibenden Sport ausübt, sollte an eine Substitution des verlorenen Vitalstoffs denken – ansonsten kann es zu einem Magnesium-Mangel kommen. Dieser macht sich vor allem durch Muskelkrämpfe schmerzhaft bemerkbar. Der Grund: Muskeln benötigen für ihre Arbeit das richtige Verhältnis von Magnesium, Calcium, Kalium und Natrium. Ist von einem Mineralstoff zu wenig vorhanden, klappt die reibungslose Steuerung von An- und Entspannung nicht mehr, Krämpfe sind die Folge – aber möglicherweise auch Herzrhythmus-Störungen und Kopfschmerzen.

Andere Ursachen für einen Magnesium-Mangel können Diabetes, Stress, Brech-Durchfall oder Niereninsuffizienz sein. Und schwangere Frauen benötigen Magnesium "für zwei". Daher sollten sie mit ihrem Arzt über eine optimale Magnesium-Versorgung sprechen, um das Risiko von Komplikationen wie die gefürchtete Präklampsie zu senken.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss von Magnesium auf unseren Energiehaushalt. Fehlt das Mineral, ist die Aktivität einer großen Anzahl von Enzymen herabgesetzt, welche eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel1 innehaben. Dies hat Auswirkungen auf die Funktion der Organe und die Reaktion unseres Körpers auf Stress.

Quelle:
(1) Saur P; Magnesium – Evaluation und Bedeutung des Magnesiumstatus, Reihe "Berichte aus der Medizin", Shaker-Verlag Aachen 2001

Herz und Verstand fit halten – gesund bleiben mit Magnesium

Eine gute Magnesium-Versorgung bietet offenbar einen gewissen Schutz gegen so genannte Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes und unterstützt die Gehirnfunktionen. Dagegen fördert Magnesium-Mangel unter anderem Bluthochdruck und macht anfälliger für Stress. Gaben organischer Magnesium-Verbindungen bewirken in diesen Fällen deutliche Verbesserungen des gesundheitlichen Status1.

Studien der Harvard University's Medical School in Boston belegen für eine magnesiumreiche Ernährung ein signifikant niedrigeres Risiko, an Diabetes zu erkranken. Patienten mit Typ-II-Diabetes (Altersdiabetes) sprachen deutlich besser auf Insulin an, wenn sie ergänzende Magnesium-Gaben zu sich nahmen2.

Auch das Gehirn profitiert von Magnesium: Eine bessere Versorgung mit dem Mineralstoff un-terstützt das Lernen und wirkt sich positiv auf das Gedächtnis aus, wie in Tierversuchen gezeigt wurde3.

Wenn Magnesium zusätzlich zur Nahrung gegeben wird, spielen bei der Wirksamkeit individuelle Faktoren eine Rolle. So gibt es gute und schlechte Magnesium-Verwerter; bei letzteren muss höher dosiert werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Ein Hinweis auf schlechte Magnesium-Verwertung könnte zum Beispiel das häufige Auftreten von Muskelkrämpfen innerhalb einer Familie sein. Bei solchen Patienten muss die zugeführte Magnesium-Dosis gegenüber der sonst üblichen Menge unter Umständen mehr als verdoppelt werden1.

Quellen:
(1) Classen H G; Magnesium-L-Aspartat-Hydrochlorid: Experimentelle und klinische Studiener-gebnisse, Journal für Mineral Stoffwechsel 2002; 9 (2), 28-34
(2) Mitka M; Researchers Examine Effects of Dietary Magnesium on Type 2 Diabetes Risk; JAMA. 2004;291:1056-1057
(3) Slutsky I et al.; Enhancement of Learning and Memory by Elevating Brain Magnesium. Neu-ron, 2010; 65 (2): 165 DOI: 10.1016/j.neuron.2009.12.026

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Redaktion:
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Ausgabe:
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