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Schmerzmittel sinnvoll ergänzen

Viele Menschen, die häufig oder gar ständig unter Schmerzen leiden, nehmen regelmäßig Schmerzmittel. Damit sind nicht nur ASS (Acetylsalicylsäure) und ähnlich gängige Mittel gemeint, sondern auch stärkere Präparate. Einer Erhebung des Robert-Koch-Institutes von 1998 zufolge greifen mehr als fünf Prozent aller Männer und mehr als zehn Prozent aller Frauen in Deutschland mindestens ein- bis zweimal in der Woche zu solchen Medikamenten. Immerhin 1,6 Prozent der Männer und 2,2 Prozent der Frauen nehmen sogar täglich Schmerzmittel ein.

Die meistverkauften Arzneimittel sind Kopfschmerztabletten, aber bereits an zweiter Stelle folgen Mittel gegen Schmerzen infolge chronischer Entzündungen. Die damit im Zusammenhang stehenden Beschwerden können die Lebensqualität massiv beeinträchtigen, schmerzstillende Präparate stellen deshalb für die Betroffenen eine große und häufig unverzichtbare Hilfe dar. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Beseitigung des Schmerzes nicht die Erkrankung insgesamt heilt. Dies gilt besonders dann, wenn Schmerzmittel ohne Verordnung eingenommen werden. Viele dieser Präparate wirken schnell und verschaffen einfach und wirksam Linderung; der Gang zum Arzt dagegen ist mitunter mühsam und kostet immer Zeit und Aufwand.

Öfters auftretende oder dauerhafte Schmerzen sind meistens durch ein chronisch entzündliches Geschehen begründet, das sich über lange Zeit hinweg entwickeln kann. Was dabei in unserem Organismus geschieht, ist sehr komplex und teilweise nicht bis ins Letzte verstanden. Dies gilt vor allem für die Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, zu denen mehr als vierhundert verschiedene Krankheitsbilder gezählt werden.

Kennzeichnend für eine Entzündung sind neben dem Schmerz Schwellung und Überwärmung. Die Entzündung ist eine von mehreren Faktoren gesteuerte Reaktion, bei der immunkompetente Zellen aktiviert und Botenstoffe abgesondert werden, die spezifisch oder unspezifisch das als fremd erkannte Antigen ausschalten sollen. Das Immunsystem spielt also eine zentrale Rolle bei chronischen Entzündungen.

Eine Schmerztherapie kann sinnvoll unterstützt werden, wenn dem Immunsystem wichtige Mikronährstoffe zur Verfügung stehen – durch eine entsprechende Ernährung oder mittels gezielter Supplementierung. Damit können der spezifische Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen gedeckt und etwaige Defizite wirksam ausgeglichen werden. Mit dieser Ausgabe unseres Newsletters möchten wir Ihr Interesse auf dieses oftmals unterschätzte Thema richten. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Dr. Andreas Erber,
Vorstand GIVE e.V.

Chronische Entzündungen: Mikronährstoffbedarf häufig unterschätzt

Interview mit Prof. Dr. med. Olaf Adam von der Ludwig-Maximilians-Universität München

Herr Professor Adam, chronisch entzündliche Erkrankungen der Gelenke sind weit verbreitet. Wie werden sie primär behandelt?
Zunächst einmal steht bei dauerhaften Entzündungen die Beseitigung oder mindestens Dämpfung des Schmerzes im Mittelpunkt. Dies kann die Lebensqualität der Betroffenen enorm verbessern, und dazu dienen Schmerzmittel. Auch wenn sie im Allgemeinen gut verträglich sind, kann man bei chronischer Einnahme unerwünschte Wirkungen nicht völlig ausschließen. Deshalb ist es sinnvoll, diese Mittel nach dem Prinzip „so viel wie nötig und so wenig wie möglich“ zu dosieren.

Geht es hierbei um ganz bestimmte Schmerzmittel?
Am häufigsten werden sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika oder kurz NSAR verwendet. Es sind irreversible Hemmstoffe der immer im Körper vorhandenen Cyclooxigenase-1 (COX-1). Dieses Enzym bildet die sogenannten Prostaglandine, die zahlreiche Aufgaben erfüllen: Sie schützen die Magenwand vor der ätzenden Magensäure, fördern die Nierenfunktion und beeinflussen viele andere lebenswichtige Prozesse. Durch die Entzündung wird eine Sonderform der COX vom Körper gebildet, die als Cyclooxigenase-2 (COX-2) bezeichnet wird. Spezielle NSAR, die sogenannten COX-2-Hemmer, ließen hoffen, dass mit ihnen nur die Entzündung und der Schmerz bekämpft und die wichtigen Prostaglandine der COX-1 nicht beeinträchtigt werden. Dies ist leider nur zum Teil der Fall, denn die COX-2-Hemmer schalten einen für die Fließfähigkeit des Blutes wichtigen Stoff (Prostacyclin) aus und verursachen deshalb vermehrt Herzinfarkte.

Was passiert eigentlich genau bei einer rheumatischen Erkrankung?
Zum Ausbruch der Erkrankung bedarf es, neben der erblichen Veranlagung, eines bislang unbekannten Antigens, das friedliche Immunzellen zu aggressiven Kampfzellen aktiviert. Das sind eine Reihe von kooperierenden Zellen, wie Makrophagen, dendritische Zellen oder Monozyten. Das so aktivierte Immunsystem hat zum Ziel, das auslösende Antigen aus dem Körper zu entfernen. Dies gelingt bei den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen aber nicht und das Immunsystem bleibt deshalb aktiviert. Die Entzündung und der Schmerz werden meist chronisch und bedürfen einer dauernden Therapie, um das Leben halbwegs erträglich zu machen. Eine Folge des dauernd stimulierten Immunsystems ist die Bildung einer überschießenden Menge an Entzündungsmediatoren (Eicosanoide, Cytokine und Chemokine). Die Mediatoren bewirken sowohl die lokale Entzündung, wie auch den Schmerz im Gelenk und in den umgebenden Strukturen.

Welche Rolle spielen dabei Mikronährstoffe?
Die stimulierten Immunzellen bilden auch große Mengen von Sauerstoffradikalen (Reactive Oxygen Species, ROS). Diese ROS aktivieren spezifisch bestimmte Enzyme, zu denen auch die Cyclooxygenasen gehören. Diese Enzyme sind die eigentlichen Angriffspunkte der Schmerzmittel, hier greifen auch die mehrfach ungesättigten Fettsäuren an. Dagegen sind die Antioxidantien umfassender wirksam. Sie können ROS abfangen und damit nicht nur die Aktivierung der entzündungsfördernden Enzyme verhindern, sondern sogar die Bereitstellung der Vorstufe der Eicosanoide (Arachidonsäure) unterdrücken. Damit vermindert sich die Menge entzündungsfördernder Signale und der Schmerz nimmt ab. Damit werden die Entzündung und der Schmerz vermindert. Das gelingt aber nur, wenn die ROS wirklich vollständig entgiftet werden.

Ein Antioxidans, wie die Vitamine A, C und E, kann ROS (Sauerstoffradikale) binden, wird aber dadurch oxidiert und somit zerstört. Es wird dabei sogar selbst zu einem Radikal, sofern es nicht wieder durch ein weiteres Antioxidans in die nichtoxidierte Form zurückgebracht wird. Deshalb ist ein einzelnes Antioxidans wenig wirksam und möglicherweise sogar schädlich, wenn es ein ROS bleibt. Nur die abgestimmte Kooperation mehrerer Antioxidantien im biochemischen Prozess kann die Entgiftung der ROS (Sauerstoffradikale) bewirken. Eine ROS trifft immer zuerst auf das Vitamin E, das als einziges fettlösliches Antioxidans in der Zellmembran steckt. Etwa 100 mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden in der Zellmembran von einem Molekül Vitamin E vor der Oxidation geschützt.

Das heißt also, Antioxidantien greifen an einer entscheidenden Stelle der Schmerzentstehung ein und können ihn damit vermindern? Wurde dies durch Untersuchungen belegt?
Wenn es den Antioxidantien gelingt, die ROS (Sauerstoffradikale) abzufangen, dann wird die Bildung der Entzündungsmediatoren – und damit auch der Schmerz – geringer. Leider wissen wir noch zu wenig über die richtige Kombination und die Dosierung der Antioxidantien. Aber eine große Zahl von Studien hat eindeutig nachgewiesen, dass die Konzentration der Antioxidantien, wie zum Beispiel des Vitamin E, im Blut von Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen erniedrigt ist. Darüber hinaus ist bekannt, dass die Konzentration des Vitamin E in der Gelenkflüssigkeit (Synovia) nur etwa ein Drittel des Plasmaspiegels beträgt. Epidemiologische Studien haben zudem gezeigt, dass Personen mit niedrigem Plasmaspiegel des Vitamin E häufiger an einer Rheumatoiden Arthritis erkranken als Personen mit ausreichender Versorgung.

Können außer Antioxidantien noch weitere Mikronährstoffe eine ähnliche Wirkung erzielen?
Die in Fischölen enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind Hemmstoffe der Enzyme Lip- und Cyclooxigenase. Im Gegensatz zu den NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) hemmen sie die Enzyme nicht irreversibel, sondern kompetitiv, also durch Verdrängung der Arachidonsäure. Deshalb fehlen den Fischölen die unerwünschten Wirkungen der NSAR. Werden vermehrt Fischölfettsäuren zugeführt, so wird Arachidonsäure von den Enzymen verdrängt und die Bildung der Eicosanoide vermindert. Hierdurch nehmen Entzündung und Schmerzen ab und NSAR können eingespart werden. Im Gegensatz zu den COX-Hemmern blockieren sie auch die Lipoxigenase und vermindern dadurch die Schwellung und die Überwärmung der Gelenke bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

Antioxidantien können Schmerztherapie bei chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung unterstützen

Chronische Pankreatitis ist sehr häufig mit andauernden Schmerzen im Bereich des Bauches verbunden, die sich durch Essen verschlimmern können und nicht selten zu Übelkeit und Erbrechen führen. Neben präventiven Maßnahmen wie der strikten Vermeidung krankheitsauslösender oder begünstigender Faktoren – wie beispielsweise Alkohol oder Rauchen – ist als therapeutischer Ansatz auch die Schmerzbekämpfung zu betrachten.

US-amerikanische Forscher von der Universität Gainsville in Florida haben beim Vergleich einer Reihe von Studien aufgezeigt, dass Antioxidantien den therapeutischen Ansatz unterstützen können, indem sie diese Schmerzen deutlich lindern können.

In mehreren Untersuchungen wurde bei den beteiligten Patienten nach der Verabreichung von Vitamin A, C, E und Selen eine unübersehbare Verbesserung der Symptome erzielt, die sich in mehr schmerzfreien Tagen und einer verringerten akuten Behandlungsbedürftigkeit äußerte.

Chronische Schmerzen infolge einer Bauchspeicheldrüsenentzündung gelten als schwierig und nur bedingt behandelbar. Eine unterstützende Verwendung von Antioxidantien wie Vitamin A, C, E oder Selen kann somit die Lebensqualität dieser Patienten stark verbessern. Die Autoren der Vergleichsstudie betonen, dass die genaue Kombination und Dosierung individuell sehr unterschiedlich sein kann und entsprechend vom Arzt eingestellt werden muss. Die eingenommenen Tagesmengen lagen bei einigen der analysierten Studien allerdings deutlich über den amtlich empfohlenen Werten, an denen sich auch Nahrungsergänzungsmittel orientieren. Mikronährstoffe in solchen pharmazeutischen Dosierungen bedürfen einer ärztlichen Beratung und Verordnung.

Quelle:
Parrish CR et al.; Antioxidants as Adjunctive Therapy for Pain in Chronic Pancreatitis, Pracitcal Enterology, March 2012, pp4249

Schmerzmitteldosis nach Operation kann mit Hilfe von Vitamin C gesenkt werden

Patienten kommen nach einer Gallenblasenentfernung mit weniger Schmerzmitteln aus, wenn sie unmittelbar vor der Operation hochdosiertes Vitamin C einnehmen, konnten Wissenschaftler der Amerikanischen Universität in Beirut/Libanon zeigen.

Die Mediziner verabreichten 84 Patienten eine Stunde vor Beginn der Anästhesie einmalig 2 Gramm Vitamin C oder Studien und Literatur ein Placebo. Im Anschluss an die Bauchspiegelung erhielten sie nach 2, 4, 6, 12 und 24 Stunden Morphin gegen die postoperativen Schmerzen. Diejenigen Patienten, die Vitamin C eingenommen hatten, benötigten dabei deutlich weniger Morphin als die Placebogruppe.

Die Autoren der Studie vermuten, dass die scheinbar schmerzlindernde Wirkung von Vitamin C unter anderem auf seine Rolle bei der Biosynthese von Neurotransmittern und seine antioxidativen Eigenschaften zurückzuführen ist. Allerdings handelt es sich bei der verabreichten Menge von 2 Gramm um eine pharmazeutische Dosis. Für frei verkäufliche Nahrungsergänzungsmittel gelten die sehr viel niedrigeren offiziellen Richtwerte der Fachgesellschaften.

Quelle:
Kanazi GE et al.; Effect of Vitamin C on Morphin Use after Laparoscopic Cholecystectomy: A randomized controlled trial, Can J Anesth/J Can Anesth (2012) 59:538-543

Schmerzmittel können zusammen mit B-Vitaminen besser wirken

Mexikanische Wissenschaftler haben den Einfluss von B-Vitaminen auf die Wirkung eines gebräuchlichen Schmerzmittels (Diclofenac) untersucht. Dabei konnten sie beobachten, dass dieses besser anschlagen kann, wenn den Patienten gleichzeitig die Vitamine B1, B6 und B12 verabreicht werden.

Die Mediziner von der Universität Pachuca untersuchten 122 Patienten mit Beinbrüchen über einen Zeitraum von zwei Tagen – von 24 Stunden vor bis 24 Stunden nach einer Operation. Gegen ihre Schmerzen erhielten alle Patienten Diclofenac. Eine Hälfte der Gruppe bekam jedoch zusätzlich zweimal täglich die Vitamin B1, B6 und B12 intramuskulär gespritzt. Nach 4, 8, 12, 24, 36 und schließlich 48 Stunden mussten die Teilnehmer der Studie ihre Schmerzen auf einer Skala von „komplett schmerzfrei“ bis „keine Linderung“ einstufen.

Die Patientengruppe, die zusätzlich B-Vitamine bekam, klagte dabei über deutlich weniger ausgeprägte Schmerzen als die Vergleichsgruppe, die nur Diclofenac allein erhielt. Der Effekt war unabhängig vom Geschlecht und von der Art der Fraktur. Die verwendeten Dosierungen waren teilweise sehr viel höher als die ernährungsphysiologisch empfohlenen Tagesmengen. Es wurden jeweils 100 Milligramm Vitamin B1 und B6 gegeben. Der für die normale Zufuhr gültige Richtwert liegt für beide Mikronährstoffe bei knapp 2 Milligramm.

Quelle:
Ponce-Monter HA et al.; Effect of Diclofenac with B Vitamins on the Treatment of Acute Pain Originated by Lower-Limb Fracture and Surgery, Pain Research and Treatment, (2012) Article ID 104782

Impressum

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V.i.S.d.P.:
Dr. Henry Werner, 1. Vorsitzender,
Pfizer Consumer Healthcare GmbH

Redaktion:
Sepideh Roozbiany

Ausgabe:
Mai | Juni 2012

Publikationen

  • NL 2012 September/Oktober - Vitaminversorgung in Deutschland
  • Newsletter 2012 Juli/August - Im Alter hoch hinaus
  • Newsletter 2012 Mai/Juni - Schmerzmittel sinnvoll ergänzen
  • Newsletter 2012 März/April - Älter werden bei bester Gesundheit?
  • Newsletter Januar/Februar 2012 - Sonne auf die Haut – Wonne für den ganzen Körper
  • Newsletter November/Dezember 2011 - Gut gewappnet durch den Winter
  • Newsletter September/Oktober 2011 - Zivilisationskrankheit ADHS
  • Newsletter Juli/August 2011 - Spannende Frage: Magnesium nur ein Entspannungs-Mineral?
  • Newsletter Mai/Juni 2011 - Nicht nur Haut und Knochen profitieren von Vitamin D
  • Newsletter März/April 2011 - Arzneimittel allein sind nicht alles
  • Newsletter Januar/Februar 2011 - Kieselerde, bzw. Silicium, relevante Vitalstoffe für HHN
  • Newsletter November/Dezember 2010 - Nahrungsergänzungsmittel (NEM) in der öffentlichen Diskussion
  • Newsletter September/Oktober 2010 - Vitalstoffe für vitalen Nachwuchs – wie die Ernährung die Fruchtbarkeit beeinflusst
  • Newsletter Juli/August 2010 - B-Vitamine unterstützen Denk- und Sprachfähigkeiten/Schwerpunktthema Omega-3
  • Newsletter Mai/Juni 2010 - Lebenselexier Magnesium – Bioverfügbarkeit von Magnesium-Verbindungen
  • Newsletter März/April 2010 - Kein Durchblick im Diätendschungel? Sport & Übergewicht
  • Newsletter Januar/Februar 2010 - Vitalstoffe gegen Stress?  – Fit bleiben unter Druck
  • Newsletter Dezember 2009 - Optimale Versorgung in der Schwangerschaft
  • Newsletter Oktober/November 2009 - Vitalstoffe – aber sicher!
  • Newsletter September 2009 - Antioxidantien bei Entzündungserkrankungen
  • Newsletter Juli/August 2009 - Immer älter, immer fitter?
  • Newsletter Mai/Juni 2009 - Brand-aktuell: Sonnenschutzvitamine
  • Newsletter März/April 2009 - Arbeitswelt und Ernährung: Eher reichlich, weniger reichhaltig
  • Newsletter Januar/Februar 2009 - Diät und Vitalstoffe: Ernährung nach Plan – ohne Vitaminverlust
  • Newsletter November/Dezember 2008
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